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Tatawa (Wei Tan)

Tatawa (Wei Tan)

Tatawa (Wei Tan)

Tatawa (Wei Tan)

Akt der Selbstoffenbarung durch Improvisation

Jedes Kunstwerk von Tatawa ist ein Tagebucheintrag, in dem äußere Einflüsse bereinigt und innere Antworten bekannt werden. Wie bei einer Suppe werden Materialien auf die Leinwand geworfen und spontan miteinander vermischt. Oft wird eine Zeit gedankenlosen Kritzelns ausgeführt, bevor das Gemälde mit einer unerwarteten Kohärenz entsteht. Sicht- und Klangeinflüsse werden sichtbar: die Farbe einer Kaffeetasse, die Form eines fernen Hügels, das Miauen einer Katze, das Klavierspiel nebenan. Der Prozess der Improvisation erlaubt es, jede Einflußschicht zu zerkleinern, bis sich die Beschränkung der Gewohnheit zeigt. Diese Einschränkung wird dann in Frage gestellt, so dass jedes Bild eine Reihe von gebrochenen Gewohnheiten darstellt. Tatawas Engagement für Authentizität führt zu einer Inkonsistenz im Stil. Jeden Tag taucht ein neuer Charakter auf und der alte verschwindet wie zerfetzende Haut. Die einzige Konstante ist der Wunsch, die Fluktuation der gegenwärtigen Zustände wahrheitsgemäß auszudrücken.

http://tatawaart.com/

Jutta Imelda Kanneberger

Jutta Imelda Kanneberger

Jutta Imelda Kanneberger

Jutta Imelda Kanneberger

Erfahrungen aufzeigen, (mit)teilen & verzaubern

Jutta Imelda Kanneberger ist als Konzeptkünstlerin, Bühnen- & Kostümbildnerin tätig. In Collagen, sinnlich erfahrbaren Rauminszenierungen, Installationen und Fotoserien entwickelt sie in verschiedenen europäischen Städten neue künstlerische Perspektiven. Sie sind vor allem auf aktuelle politische Positionen, Ästhetik und Philosophie gerichtet.

www.juimka.de

Fotogröße: ca. 30 x 42 cm (ev. Größer auf Anfrage), kleine Auflage: Preis nach Anfrage

Claudia Hartwig

Claudia Hartwig

Claudia Hartwig

Claudia Hartwig

Wachstum & Ringen nach Identität

Wenn die Distanz ihren tiefen Graben aushebt, dann leben wir mit Rissen. Im Wandel der Zeit keimt die Hoffnung und wird zur treibenden Kraft Getrenntes wieder zu vereinen. Dieses Ringen nach Identität zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte künstlerische Arbeit von Claudia Hartwig und zeigt sich in Plastiken und Objekten, die am Anfang aus Jute, Leinen und Draht entstanden. Prozesse der Sichtbarwerdung und des Verbergens sind dabei von Bedeutung. Ein Wechselspiel, das Spannungen erzeugt, die die Künstlerin verfolgt, denen sie sich aussetzt und die sie schließlich auf ihre Skulpturen übersetzt. Es geht ihr dabei um eine Lebendigkeit, eine Art Beseelung, deren Energie Gegensätzliches zu verbinden vermag. Auf jedes ihrer Objekte überträgt sie wie ein Schamane ihre Energie. Entwicklung, Wachstum, Reifung und die Kraft des Erblühens sind Themen, die sich in ihren aktuellen Arbeiten aus Paperclay wiederfinden. Die Skulpturen stehen im Kontext der Wandlung und Transformation und sind als neu erwartendes Gefühl verborgener Kräfte zu begreifen.

http://www.claudia-hartwig.de/

Preise auf Anfrage

Eva Lippert

Eva Lippert

Eva Lippert

Eva Lippert

Mixed Media, Objekte, Illustrationen, Accessoires

Jede Arbeit von Eva Lippert erzählt den Betrachtern eine Geschichte- manchmal finden sie darin ihre eigene wieder. Inspiriert von Träumen, Reisen in fremde Kulturen, die Natur, und zunehmend auch das Weltgeschehen, werden Ideen, Gefühle und Erlebnisse durch verschiedenste kombinierte Techniken wie Weben, Sticken, Stricken, Collagieren, Drucken und Malen sichtbar gemacht. Es ist eine spannende Herausforderung, für jedes Thema das passende Medium zu finden, und die Stärke der jeweiligen Technik zum Erzählen zu nutzen. Die dadurch mögliche Transformation von Fundstücken und Wegwerf- Gegenständen, die z.B mit antiken Broschen und bestickten Borten eine Synthese eingehen und so plötzlich zu etwas Kostbarem werden, übt immer wieder eine große Faszination aus. Sämtliche Arbeiten sind Unikate. Sie sind entweder handgemacht, oder basieren, wie die Schal- und Rock-Kollektionen, auf handgemalten bzw -gearbeiteten Entwürfen, welche in Kleinstmengen in Como und Berlin digital gedruckt, und in Deutschland und in der Schweiz verarbeitet werden. Für jedes dieser Stücke wird ein individuell passender Stoff für Futter oder Bund verwendet.

Mehr Infos unter: www.eva-li.com 

Judith Kuhlmann

Judith Kuhlmann

Judith Kuhlmann

Judith Kuhlmann

Das Unnahbare berühren

Judith Kuhlmanns Werke entstehen aus der Notwendigkeit des Infragestellens. Nüchtern und nach Objektivität strebend, kreiert sie intime, zarte, melancholische Werke. Aus dem Repertoire des meist Unsichtbaren, Unterbewussten werden Sujets übersetzt – oft als unmittelbare Reaktion auf das Leben mit all seinen existenziellen und widersprüchlichen Daseinsformen.

„In meinen Arbeiten lege ich Verletzbares offen.

Behutsam dränge ich mich auf. Entblöße Oberflächen.

Versuche das Unnahbare zu berühren.“

Die ambivalente Interaktion zwischen Form und Inhalt akzentuiert den schwankenden Moment des „Sich-an-der-Schwelle-Bewegens“. Diese ständige Gratwanderung greift die Künstlerin auch bei der Wahl des Materials auf. Die Arbeiten fordern unsere Risikobereitschaft heraus und wecken die Neugierde für den Reiz des Verborgenen. Judith Kuhlmanns tiefgründige Arbeiten liefern keine absoluten Antworten, vielmehr öffnet sie durch den permanenten Wechsel der Perspektive, den Raum für brisante Fragen.

judith-kuhlmann.com

der mensch und die angst, 2014, Papierobjekt, 20 x 14 cm (jeweils)

Auf einem Blatt Papier sind gesammelte Buchtitel zu einem Vers ineinander verwoben. Jeder Buchtitel beginnt mit den Worten der mensch oder die angst. Durch die Faltung sind die Verse räumlich voneinander getrennt und können nicht aus einem Blickwinkel gelesen werden.

Preis auf Anfrage

minimal-invasive, Serie seit 2015, Leuchtkasten, Papierobjekt 50 x 50 cm

Ein schwarzes, lichtundurchlässiges Blatt Papier verdeckt das Licht des Leuchtkastens. Die sichtbare Zeichnung entsteht durch unzählige, nebeneinanderliegende Bildpunkte in denen das Licht durch die perforierten Löcher hindurch scheint. Durch mikroskopische Einstiche findet eine Verdrängung der Papiermasse statt. Die Zeichnung selbst wird zu einem Objekt.

Preis auf Anfrage

wenn man davon absieht, 2012, vergängliche Installation, Realisierung auf Anfrage

Ein rohes Ei ist an der Wand fixiert. Ein Teil der Schale ist in Form eines Quadrates herausgelöst. Das Innere und Äußere wird nur durch das dünne Häutchen voneinander getrennt und die Öffnung gewährt einen Blick in den fragilen Körper.

Preis auf Anfrage

wie tief es auch verborgen liegt, Rauminstallation, Objekt, 2014, Glühbirne

Ein dunkler fensterloser Raum. Die einzig sichtbare Bezugs- und Lichtquelle ist eine schwarze Glühbirne mit dem eingeritzten Schriftzug: es bleibt die Angst nicht zu genügen.

Preis auf Anfrage

Das Attribut, Videoinstallation, digitaler Bilderrahmen, Passpartout, 2015

Die Videoinstallation zeigt das gleichbleibende Portrait einer Frau. Die Bewegung im Video geht allein von den sich wandelnden Objekten in ihren Händen aus. In 10 Bildern formen sich unterschiedliche Gegenstände um. Im letzten Akt steht die Frau ohne fremde Bestandteile und unverfälscht da, die Hände umfassen den gewölbten Bauch. Die Videoarbeit entstand 2015 für die Themenausstellung „Vom jung und alt sein“ im Künstlerverein Walkmühle.

Preis auf Anfrage

was bleibt dann von uns übrig, Videoinstallation, 2012

Und ich fragte mich, während wir gemeinsam Raum einnehmen, was bleibt dann von uns übrig. Der Atem, nur durch eine dünne Haut umspannt, wird zu einem flüchtigen Körper. Wenn zwei oder mehrere Körper sich berühren, herrscht nur ein kurzer Moment der Stabilität jedes Einzelnen. Die Grenzflächen zwischen den Körpern verschmelzen ineinander und zerren aneinander. Beim Annähern muss die Distanz überwunden und aufgegeben werden, die beim Überschreiten der Grenze des Anderen, zur Verdrängung führen kann. Jede Form der Berührung bleibt vergänglich.

Preis auf Anfrage

immer wenn du schläfst, Videoinstallation, Balken 210 x 35 cm, 2013

Wie weit kann ich mich einem intimen Raum nähern, ohne ihn zu zerstören. Eine Verletzbarkeit freilegen und zugleich beschützen. Einen Menschen nicht als Material benutzen, ihn aber ausstellen. Den voyeuristischen Blick eingrenzen und zurückdrängen.

Die Videoinstallation zeigt die liegende Silhouette einer gestreckten Figur, die völlig im schwarzen Raum versinkt. Federn fallen auf die Figur und legen sich auf den nackten Körper. Dieser zuckt immer wieder leicht zusammen. Das Fallen der Federn und das Zucken des Körpers steigern sich, bis die Figur sich dreht und sich mit dem Rücken zum Bild abwendet. Durch die Drehung des Körpers verändert sich die Perspektive und die vermeintlich weibliche Figur wird zu einem Kind.

Die Videoarbeit verbirgt sich im inneren eines schwebenden Balken. Er kann umgangen werden, ist aber nur von einer Seite geöffnet. Die Öffnung ist gerade so groß, dass eine Person hineinblicken kann. Der Betrachter entscheidet selbst wie weit er sich der Arbeit nähert, ist er jedoch zu nah und berührt sie, fängt der Balken an zu schwingen und hinterlässt den Eindruck der Instabilität. Der Schutz gegen die Öffentlichkeit, als auch die Zensur geraten damit ins Wanken.

Preis auf Anfrage

Persipellis, Videoinstallation, 2011

„Mit einer erschauernden Hülle begabt, ausgestattet, geschlagen, mit einer zarten Haut, die sich in Fältchen legt wie die fragile Fläche eines Sees, nackt und überaus empfindlich“ Michel Serres.

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schamlos schön, Videoinstallation 2012

Preis auf Anfrage