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Pasquale Aleardi

Pasquale Aleardi

Pasquale Aleardi

Pasquale Aleardi

Von der Musik über die Schauspielerei zur Fotografie

Der Schauspieler und Musiker Pasquale Aleardi mit italo-griechischen Wurzeln stellte seine Wandlungsfähigkeit in über 80 nationalen und internationalen TV- und Kinoproduktionen wie beispielsweise Resident EvilKeinohrhasen, “Gotthard, oder für die ARD in einer eigenen Krimireihe, der Verfilmung der Bestseller-Romane als Kommissar Dupin” unter Beweis. Für seine Darstellung in „Gotthard“ wurde Aleardi mit dem Schweizerfernsehfilmpreis 2017 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Spätestens seit seinem Engagement  am New Yorker Broadway im Musical Chicago“ setzt er seine Leidenschaft für die Musik erfolgreich in Szene. Mit seiner Band Pasquale Aleardi & Die Phonauten“ zelebriert er „Antidepressionsmusik, eine aus deutschen Eigenkompositionen bestehende mitreißende Mischung  aus Soul, Pop und Funk.

http://www.pasqualealeardi.com

https://de.wikipedia.org/wiki/Pasquale_Aleardi

Foto: Copyright Jens Koch

Die Musik führte mich geradewegs in die Schauspielerei, und diese wiederum brachte mir die Fotografie sehr nah. Je älter ich werde, umso mehr wächst meine Faszination und Neugier für alle Formen der darstellenden Kunst. Sie sind für mich zu einer unverzichtbaren Inspirations- und Lebensquelle geworden. Was mich zur Zeit besonders an der Fotografie fasziniert, ist, dass man mit Überblendungen einen einzigartigen Moment aus verschiedenen Perspektiven für immer festhalten kann.

 

Dagmar Gester

Dagmar Gester

Dagmar Gester

Dagmar Gester

Was bleibt…

Dagmar Gester stellt sich auf fokussierte wie berührende Weise unserem Bedarf nach Heimat im weitesten Sinne – der vermutlich wichtigste Suche unseres Lebens. Ihre seriellen Bild-Text-Arbeiten kreieren einen Resonanz-Raum, der uns ins Thema und in die Verantwortung hineinholt. Es gelingt ihr zu destillieren, uns das Unaussprechliche, das Unvorstellbare, das Unsichtbare nahe zu bringen. Ihre Kunst ist gleichermaßen handwerklich hochwertig wie ästhetisch ansprechend.

www.gester.eu

WAS BLEIBT

Die Serie Was bleibt zeigt Dinge, die Flüchtende mit nach Deutschland gebracht haben. Es sind Objekte, die ihnen so wichtig waren, dass sie diese nicht zurück lassen wollten. Oder sie wurden auf dem Weg so wichtig, dass sie für eine existentielle Bedeutung erlangt hat. Der für den Friedensnobelpreis nominierte zyprisch-türkische Psychoanalytiker Vamik Volkan nennt diese Dinge Verbindungsobjekte. Es sind Werkzeuge, die den Flüchtenden helfen, sich mit ihrer neuen Situation anzufreunden. Denn – so erklärt er – man kann nicht in ein anderes Land gehen, ohne eine Verbindung zum vorherigen Leben aufrechtzuerhalten, sonst ist man ein Niemand. Das Projekt ist Ergebnis meiner Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der medialen Vermittlung des Themas Flucht und Vertreibung. Im vergangenen Jahr haben uns Bilder von anlandenden Schlauchbooten begleitet, von Menschen, Dingen und Leichen an der Küste, Gruppen von Menschen, die über Feldwege geleitet werden, hinter Zäunen stehen oder vor Reihen von Polizisten. Aber wie setzen wir uns zu diesen Bildern ins Verhältnis? Wie definiert sich die Rolle des Betrachters? Und wie können Bilder ein Nachdenken befördern? Ausgehend von diesen Fragen habe ich ein Konzept entwickelt, das den Betrachter in Beziehung zu den Werken setzt. Für die Darstellung fokussiere ich auf das, was bleibt: das Fluchtgepäck. So eröffnen die Objekte Denkräume, die auch erlauben an Fluchtgeschichten in der eigenen Familie anzuknüpfen. Die Besitzer der Dinge selbst sind visuell nicht präsent, werden durch die Beschriftung mit Informationen zu ihnen jedoch indirekt wieder ins Bild geholt. Indem die Geflüchteten selbst nicht sichtbar sind, werden sie nicht zur Repräsentanten einer bestimmten Situation, Krise oder Katastrophe. Flucht und Vertreibung sind unabhängig von aktuellen politischen Situationen wiederkehrende menschliche Erfahrungen. Der allgemeingültig existenzielle Ansatz der Arbeit verschränkt sich auf diese Weise mit dem jeweils Besonderen des individuellen Schicksals, in die allgemein existentielle Aussage der Arbeit ist somit eine Pluralität der Einzelschicksale eingeschrieben.

aus der Serie „Was bleibt. Fluchtgepäck“ (What Remains. Flight Luggage), 5er Edition (2 Artist Proofs und 3 zum Verkauf), gestaffelte Preise: 1/5: 833,- €, 2/5: 1.071,- €, 3/5: 1.309,- €, Verkauf ab zwei Kunstwerken

PARTIKEL. Geschichtstatort Berliner Luftbrücke – 70 Jahre danach

„Die Repressalien beginnen. In der Diplomatensprache nennt man es Sanktionen.“, schreibt Ruth Andreas-Friedrich am 24. Juni 1948 in ihr Tagebuch und fährt fort: „Wir sitzen ohne Radio, ohne Licht, ohne Kochstrom, das heißt – wie schon so oft – ohne jede Möglichkeit, auch nur ein Tröpfchen Kaffeewasser heiß zu machen.“Heute koche ich dort meinen Kaffee, wo einst die „Rosinenbomber“ gelandet sind. 70 Jahre nach Beginn der Berlin-Blockade ist an dem historischen Ort jedoch kaum noch etwas von der Geschichte zu spüren ist, denn aus Flughafen und Einflugschneise wurden Parks und Freizeitflächen. Relikte der früheren Zeit sind allerdings erhalten, umzäunt und musealisiert (Landebahn, Landungsfeuer, Fundamente des Zwangsarbeitslagers der Ev. Kirche). Hier verschränken sich Geschichte, Gegenwart und Zukunft und beginnen partikelweise miteinander zu verschmelzen. Ich schaffe eine Bilderchronik, die meine heutigen fotografischen Notizen mit den Tagebuchnotizen der Widerstandskämpferin Ruth Andreas-Friedrich von 1948 kombiniert und nehme damit ebenfalls eine Verschränkung der Geschichts- und Bedeutungsebenen vor. Gleichzeitig setzt sich meine Arbeit auch mit der ideologischen und visuellen Wahrnehmung von Wirklichkeit auseinander: Während mit der Berlin-Blockade der Kalte Krieg begann, schien die Welt mit dem Fall der Mauer wieder füreinander offen. Doch viele sehen sich heute nach der „guten alten Zeit“ vermeintlicher Übersichtlichkeit in Ablehnung unserer vielfältigen, differenzierten und hybriden Wirklichkeit. Gleichzeitig befragt meine Arbeit gängige Vorstellungen der sichtbaren Welt vermittelt durch die Fotografie. Denn sie prägen die Anschauung von der Wirklichkeit und unser Verhältnis zu ihr und damit unser Verhältnis zu uns selbst. Deshalb sind meine Fotos bewusst schwarz-weiß gehalten. Sie sind gegenwärtige Abstandshalter zur Gegenwart. So vielschichtig meine Arbeit ist, so vielschichtig ist der Titel meiner Arbeit. „Partikel“ bezieht sich auf den Nebel auf dem Tempelhofer Flughafen, der das Starten und Landen der „Rosinenbomber“ verzögerte. Partikel in der Luft erschwerten die Sicht. Er ist aber auch eine Referenz auf die Bilder meiner Spurensuche, die immer nur einen Teil der komplexen Situation zeigen.

aus der Serie „Parikel. Geschichtstatort Berliner Luftbrücke -70 Jahre danach“ (Partikel. The Berlin Airlifts‘ Historical Scene 70 years after): rahmenlose Bildhalter auf Wunsch 30,- €

Jutta Imelda Kanneberger

Jutta Imelda Kanneberger

Jutta Imelda Kanneberger

Jutta Imelda Kanneberger

Erfahrungen aufzeigen, (mit)teilen & verzaubern

Jutta Imelda Kanneberger ist als Konzeptkünstlerin, Bühnen- & Kostümbildnerin tätig. In Collagen, sinnlich erfahrbaren Rauminszenierungen, Installationen und Fotoserien entwickelt sie in verschiedenen europäischen Städten neue künstlerische Perspektiven. Sie sind vor allem auf aktuelle politische Positionen, Ästhetik und Philosophie gerichtet.

www.juimka.de

Fotogröße: ca. 30 x 42 cm (ev. Größer auf Anfrage), kleine Auflage: Preis nach Anfrage

Gret Beth

Gret Beth

Gret Beth

Gret Beth

Punkt, Linie, Struktur, Körper, Ordnung, Unordnung, Auflösung und Punkt…

„Der Punkt ist der geraden Linie vorangestellt; die gerade Linie ist der krummen Linie vorangestellt. Was allerdings vor dem Punkt kam, weiß ich nicht. Wenn Gott der Anfang allen Ursprungs war, so war er auch der Schöpfer des Punktes, dem die gerade Linie, die krumme Linie, dann der Kreis, das Dreieck, das Viereck, … das Vieleck und alle weiteren Äußerungen folgen. Sie sind für mich Ausdruck der Welt. Welt ist Mathematik. In der Beobachtung und Analyse von Struktur und Ordnung suche ich mich. Indem ich mich den Strukturen und Ordnungen der Natur hingebe, finde ich mich. So sind meine Arbeiten teils konstruiert und sortiert. Meine Hilfsmittel sind der Zirkel, das Lineal, Graphit und Email. Wenn ich dessen überdrüssig bin, nehme ich Farbe und Pinsel. Im Wunsch des Gestaltens meiner Umwelt fangen dann die Farben an, durch den Pinsel hindurch zu fließen. Wenn ich der Farbe überdrüssig bin, suche ich das Wort und den Satz in der Formulierung meines Textes. Bin ich dessen überdrüssig brauche ich Sie als meinen Spiegel. Ich möchte Sie zum Wahrnehmen und zum Entdecken der Dinge auffordern die hinter der Anschauung liegen. Denn, ich bin überzeugt, dass es unser Geist und unsere Sinne sind, die uns zueinander führen und uns ein metaphysisches Denken und Sein ermöglichen.“: so Gret Beth.

Preise auf Anfrage

hehocra

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hehocra: Atelier für Erinnerung & Veränderung

hehocra: Atelier für Erinnerung & Veränderung

Veränderungen beginnen bei uns selbst

In Collagen, Installationen, Objekten und Fotografien setzt sich Doreen Trittel immer wieder mit den Themen Erinnerung und Veränderung auseinander. Dabei mixt sie verschiedene Materialien und Ausdrucksformen. Die Vielfalt ermöglicht es ihr, sich den Fragen des Lebens zu nähern, den Blickwinkel zu ändern und neue Perspektiven einzunehmen. Fasziniert vom Wandel der Vergangenheit über die Gegenwart hin zur Zukunft sieht Doreen Trittel darin die Chance zu Veränderung und inneren Wachstum.

www.hehocra.de

hehocra: Doreen Trittel Berlin Kunst ATELIER FÜR ERINNERUNG & VERÄNDERUNG, Collagen, Installationen, Objekten und Fotografien
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